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EFCC erklärt EX-F.C.T. Minister, El Rufai, zur gesuchten Person

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Die Anti-Korruptionsbehörde EFCC erklärte, dass der frühere Minister für das Hauptstadtgebiet, Malam Nasir el-Rufai, einer Vorladung der Behörde nicht Folge geleistet habe und deshalb nun zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Es soll sogar ein Interpol-Haftbefehl ausgestellt werden. Das ist der zweite Fall, in dem nigerianische Behörden extrem hart gegen ehemalige enge Mitarbeiter von Ex-Präsident Obasanjo vorgehen. Der Sprecher der Behörde, Femi Babafemi, erklärte, dass der ehemalige Minister sich „wegen Amtsvergehen und Veruntreuung von Staatsmitteln in einer Höhe von 32 Milliarden Naira verantworten soll.“ Der Ex-Minister geht, wie sein Sprecher mitteilte, vor Gericht.

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El-Rufai studiert zur Zeit an der Kennedy School for Governance in Harvard (Boston, Massachusetts). Babafemi behauptete, dass die EFCC El-Rufai „vor einige Wochen“ angeschrieben und ihn für den 28. November 2008 vorgeladen habe. El-Rufai hat diese Vorladung nicht wahrgenommen, weil er erst sein Studien abschliessen will. Er beschuldigte die EFCC der Hexen-Jagd. Er hat zudem beim Obersten Bundeszivilgericht in Abuja eine Klage eingereicht, mit dem Ziel eine einstweilige Verfügung zu erreichen, die der EFCC verbietet, ihn weiter zu verfolgen. Gegenüber dem Hausa Dienst der BBC bestritt er jede Beteiligung an Korruption während seiner Amtszeit als F.C.T. Chef.

Geschrieben von jschmillen

22. Dezember 2008 um 11:13:30

Veröffentlicht in Geschichten aus Nigeria

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